Der Moment, in dem die Technik in den Hintergrund tritt: Ein Simulationstraining mit Fokus auf Zusammenarbeit im Team

Eine Reihe von Notebooks mit dem Logo "Entwicklungspunkte"

Die Notebooks sind getestet, das Konzept für das nächste Simulationstraining mit dem interpersonal Skills LAB geschrieben. Die technischen Vorbereitungen sind abgeschlossen. Es kann also losgehen.

Doch bevor ein falscher Eindruck entsteht: Im Simulationstraining ist die Technik nicht der Dreh- und Angelpunkt. Sie schafft hilfreiche Rahmenbedingungen, in dem Teilnehmende gezielt erkunden können, was für ihre Zusammenarbeit wirklich zählt: Es sind die überfachlichen und nicht-technischen Kompetenzen, die den Unterschied machen.

Teams und Führungskräfte, die möglichst effektiv und effizient ihre Zusammenarbeit gestalten wollen, kennen diese Fragen:

  • Was ist unser Ziel, wie erreichen wir dieses?
  • Haben wir ein gemeinsames Verständnis der aktuellen und künftigen Situation?
  • Wer übernimmt welche Rolle mit welcher Kompetenz?
  • Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen, und welche Informationen benötigen wir dazu?

Meist vergehen nur Sekunden nach Start einer Simulationsmission, bis die Teilnehmenden die Simulationstechnik bereits vergessen haben. Sie tauchen ein in die Herausforderungen und Fragestellungen, die sie so auch aus ihrem beruflichen Alltag kennen. Dieser unmittelbare Realitätsbezug, der sofort offensichtlich wird, macht den entscheidenden Unterschied. Teilnehmende erarbeiten selbst ihre Lösungen, testen diese und kommen zu Erkenntnissen, die wertvoll für ihre Alltagsherausforderungen sind.

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf das nächste interpersonal Skills LAB, und darauf, Teams zu begleiten, ihre Zusammenarbeit auf ein neues Level zu heben. Nicht durch Technik, sondern durch ihre eigenen überfachlichen Kompetenzen.

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