interpersonal Skills LAB

Ein Simulationstraining im Raumschiff, bei dem Teams und Führungskräfte hautnah erleben, wie überfachliche Kompetenzen effektive Zusammenarbeit im Team steigern. Eine besondere Umgebung mit alltags-realistischen Rahmenbedingungen und messbaren Ergebnissen, die in den Alltag transferiert werden können.
Teams

Wie gestalten wir Informationsaustausch untereinander, unterscheiden zwischen dringenden, wichtigen oder gar nebensächlichen Informationen? Wie koordinieren wir uns bei der gezielten rollenteiligen Arbeit an unseren Aufgaben? Wie gehen wir mit unvorhergesehenen Situationen um, die unseren Fokus ablenken könnten? Wie reagieren wir, wenn es stressig wird und die Zeit drängt? Und was war doch eigentlich gleich unser Hauptziel, das wir erreichen wollten?

Führungskräfte

Welche Rahmenbedingungen sollte ich dem Team bieten, um möglichst effizient sein zu können? Wie kann ich den Informationsfluss steuern und dazu beitragen, den Fokus auf das Wesentliche zu richten? Wie kann ich Rollen im Team gezielt entlasten, in dem ich helfe, strukturiert vorzugehen? Wie gelingt es mir, dem Team durch Briefing und Debriefing gezielte Impulse für gezielte Handlunge und Zielorientierung zu geben und zugleich erfahrungsbasiertes Lernen zu ermöglichen?

Für mich als Trainer ist dieses Format extrem wichtig geworden. Warum? Dies und mehr erkläre ich in einem Audio. Vorweg: Danke, dass Du Dir ca. 11 Minuten Zeit nehmen möchtest, mehr zu erfahren!

Ein immersives Simulationstraining, mit dem Teams und Führungskräfte ihre Zusammenarbeit auf ein neues Level heben.

Einsatzgebiete und typische Leitfragen zu denen Sie Klarheit gewinnen können

Das Simulationstraining ist so effektiv, weil Teilnehmende ihre eigenen Erfahrungen machen, was Einflussfaktoren auf effiziente, erfolgreiche Zusammenarbeit sind. Eigene Erkenntnisse tragen weiter, als jede Theorie.

Zielklarheit und Zielorientierung

Haben wir ein gemeines Ziel und wenn ja, woran erkennen wir, dass wir es erreicht haben?

Strukturierte Kommunikation

Nutzen wir eindeutige Ausdrücke, die uns allen bekannt sind und genau ausdrücken, was wir meinen?

Arbeitsteiliges, rollenverteiltes Arbeiten

Welche Rollen haben wir im Team, wie agieren diese zusammen und was benötigen diese voneinander?

Abstimmung und Koordination zur effizienten Handlung

Sind wir klar und abgestimmt in unserem Vorgehen bzw. haben wir unsere Arbeitsweisen aufeinander angestimmt?

Effizienter Ressourceneinsatz

Sind wir nicht nur effektiv sondern schaffen uns absichtlich Räume, um Kapazitäten bestmöglich einzusetzen?

Die Idee: Das Team sieht sich vor der Herausforderung, eine Raumschiffmission gemeinsam zu fliegen. Wie anzunehmen ist, hat keiner eine ausgewiesene Expertise in der Steuerung eben eines solchen Gefährts. Somit zählt das, was alle gemeinsam aufrufen und einsetzen können: ihre überfachlichen Kompetenzen.

Und keine Sorge, es ist kein „abgespactes“ Training. Es bietet sagenhaft viele Möglichkeiten für erlebnisbasierten Erkenntnisgewinn auf individueller und auf Team-Ebene. Das Beste daran ist, dass eben diese Erkenntnisse problemlos in den „nicht-Weltraumflug-Alltag“ transferiert werden können. Die Simulation findet zwar in einer fiktiven Umgebung statt, in der jedoch reale Rahmenbedingungen herrschen. – Eben die, die Teams in ihrem Alltag erleben. Und darin liegt eine der Stärken der Simulation: Realitätsbezug und direkt umsetzbare Erkenntnisse, „was das Team erfolgreich macht oder was es eben daran hindert“.

Was interpersonal Skills LAB NICHT ist:

  • Kein e-Learning, in dem Personen an Computern sitzen, um Wissen in Form von Texten, Bildern oder Videos vermittelt zu bekommen.
  • Keine Szenario-Simulation oder Fallstudie, in der die Teilnehmenden ihre Entscheidungen in eine Computereingabemaske eingeben um diese dann vom System bewerten zu lassen.
Simulation im Raumschiff: Besondere Situation mit realistischen Rahmenbedingungen, liefert direkt in den Alltag transferierbare Ergebnisse.

Wie reagiere ich in stressigen, mir unbekannten Situationen? Kenne ich meine Limitationen und Muster, die mich daran hindern können, effizient zu agieren? Wenn ja, wie kann ich damit umgehen und diese einpreisen? Was setzt uns als Team unter Stress? Und was ist das eigentlich noch einmal?

Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Die Simulation hat nicht zum Ziel, die Teilnehmenden durch übermäßigen Stress zu frustrieren. Aber wie hilfreich ist es, wenn man zusammen im Team erst einmal erlebt, was eigentlich alles als Stressfaktor individuell wahrgenommen werden kann und wie man gemeinsam diesen begegnen kann? Wäre es nicht ideal, sich in der Teamarbeit so einschätzen zu können, wann es für den einen stressig wird, und wie andere dann hilfreich unterstützend agieren könnten, um trotzdem das Ziel zu erreichen?

Human Factors & Limitations in einer sicheren Umgebung kennen lernen; für den Alltag gewappnet sein.

Eine erprobte, professionelle Simulationsumgebung seit über 20 Jahren. 
"Von Profis für Profis".

Erfinder, Historie & Best Practices: Ursprünglich wurde das NINECUBES interpersonal Skills LAB entwickelt, um Pilotinnen und Piloten in der Luftfahrt das trainieren zu lassen, was sie zu einem „high-performing Team“ werden lässt. Mittlerweile hat es Einzug in viele Bereiche gehalten, in denen „erfolgreiche Teamzusammenarbeit“ kein Zufall sein darf.

Ganz gleich ob man an Teams im Krankenhausumfeld, Feuerwehr oder Rettungsdienst denkt, die Patientensicherheit und deren Wohl fokussieren. Alle wollen (und müssen) ihre teambasierte Performance konsequent verbessern und trainieren. Und da sollten Teams in privatwirtschaftlichen Unternehmensumfeldern keine Ausnahme sein. Auch wenn es vordergründig vielleicht nicht um „Patientinnen und Patienten geht“, so ist die Tragweite effizienter Teamleistung ebenso ein entscheidender Einflussfaktor für Erfolg.

Die positiven, nachhaltigen Effekte von Briefing und Debriefing erleben. Sich als Team Zeit nehmen, die sich auszahlt. - Vor allem für den Transfer in den Alltag.

Ein Simulationstraining besteht aus mehreren Durchgängen, bestehend aus je einem Briefing, einer Simulations-Missionen und einem Debriefing. So sammeln Teilnehmende wertvolle Erfahrungen, die sie direkt in ihren Alltag transferieren können.

Briefing: Was wollen wir wie erreichen? Was ist der Plan?

Vorbereitung: Die Teams bereiten sich auf ihre Mission vor. Wenn dies der erste Trainingszyklus ist, dann sehen sich die Teilnehmenden das Einführungsvideo an. Mit diesem Video tauchen sie emotional in das fiktive Weltraumszenario ein und erhalten alle notwendigen Informationen, die sie für die Bewältigung des Szenarios benötigen.

Einen Plan machen ist das Eine; diesen dann aber auch konsequent abzuarbeiten und den Fokus zu halten, ist das Andere. Gerade dann, wenn es stressig wird und ggf. Unvorhergesehenes die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Was ist dann die Priorität? Und alleine diese Frage zeigt, welcher Realitätsbezug zum typischen Arbeitsalltag besteht. Die Zeit im Vorfeld einer „Mission“ (eines Projekts) hilft immens, Lösungsansätze zu finden, untereinander Klarheit über die geplanten Aktivitäten und Umgang mit Unerwartetem abzustimmen. – Zeit, die sich immer auszahlt. Aber wie häufig investieren wir diese gezielt?

Die Simulation startet, das Team ist nun in ihrer Mission und bewältigt gemeinsam seine Aufgabenstellung. Nach einer vordefinierten Zeit endet die Mission. Es ist also eine Multiplayer Computersimulation, in der mehrere Menschen (in einem Team) an unterschiedlichen Arbeitsstationen (Laptops) in einem Szenario „live“ miteinander interagieren und dabei Erfahrungen in der Zusammenarbeit machen.

Jede Mission erzeugt Messwerte über die Leistung des Teams in jeweiligen Situation. Über Korrelationen lassen sich aus diesen Messwerten („Scores“) Rückschlüsse auf Verhaltensdimensionen des Teams machen, die anschließend sehr gut besprochen werden können. Qualitative Aussagen über Ergebnisorientierung, Kapazität im Team, Effektivität der Kommunikation, Koordination, Gewissenhaftigkeit und situative Aufmerksamkeit der Teilnehmenden sind somit möglich und bieten eine sehr gute Basis für entwicklungsorientierte Debriefings. 

Es ist Zeit zu reflektieren: Erst im Team und im Anschluss zusammen mit dem Trainer. Was lief bereits gut, wo gab es Probleme, welche Handlungen haben zum Erfolg in der Mission beigetragen, was war eher hinderlich?… So werden Faktoren und Schlüssel zur Verbesserung herausgearbeitet, transparent und für folgende Missionen einsetzbar. – Und vor allem über diese hinaus. Denn darum geht es: Den konsequenten Bezug zum realen Alltag zu finden und einen Transfer zu ermöglichen.

Sehr hilfreich sind dabei die objektivierenden Messwerte des Simulationssystems, die gemeinsam besprochen werden. So entsteht ein tiefes Verständnis für Performance, Zusammenarbeit und Transfermöglichkeiten in den Alltag.

Das Trainerfeedback hilft Muster und Handlungsfelder gemeinsam zu besprechen, die ansonsten vielleicht nur in der Theorie bekannt und im Alltag gar nicht erst in Sinne effizienter Zusammenarbeit genutzt werden können. 

Zusammen mit dem Trainer verknüpfen die Teilnehmenden die im Debriefing diskutierten Schlüsselszenen und Erkenntnisse mit Situationen in der Realität. Dabei geht es darum, die soeben in der Simulation erlebten Schlüsselszenen mit ähnlich verlaufenen Szenen aus dem realen Berufsleben in Kontext zu setzen – und wie die soeben entdeckten Erkenntnisse konkret für solche realen Situationen Nutzen bringen.

Von Mission zu Mission Erfahrungen sammeln und aus diesen lernen. Erkenntnisse, die direkt in den Alltag integriert werden können.

Trainer-Input: Wenn hilfreich bzw. passend, kann der Trainer nun noch Impulse und / oder Wissens-Inputs an die Teilnehmenden geben. Dies sind Lehrinhalte, welche in einer kurzen Lektion, mit einem Fallbeispiel, einem Film oder einer Übung erfolgen können. Dieser Input steht entweder im Kontext zu der Simulation in diesem Trainingszyklus oder gibt wertvolle Hinweise, die zur besseren Bewältigung der Simulation im nächsten Trainingszyklus dienen.

Der nächste Trainingszyklus beginnt wieder von vorne, also mit der Vorbereitungsphase. Ab dem 2. Zyklus führen die Teilnehmenden in der Vorbereitungsphase ein intensives Briefing durch, in dem sie ihre eigene Strategie festlegen, Absprachen treffen, Rollen und Verantwortlichkeiten definieren und dabei die Erkenntnisse des vorherigen Zyklus nutzen.

Sie sind neugierig geworden und wollen mehr erfahren?
Dann sprechen Sie mich gerne direkt an.

Gemeinsam identifizieren wir die für Ihre Organisation und Entwicklungsbedarfe passenden Trainingskonzeption. Dies kann ein initiales 1- oder 2-Tagestraining sein, ein 1/2-tägiger Refresher oder ein Gesamtkonzept, in dem das Simulationstraining in weitere Maßnahmen eingebunden ist. Oder es geht um „next-next Level Konzept“. – Ich freue mich auf einen Austausch mit Ihnen!