Mein Plädoyer für erlebnisorientierte Simulationstrainings, für Team- und Führungskräfteentwicklung

Mein Plädoyer für erlebnisorientierte Simulationstrainings, wenn es um nachhalte Team- und Führungskräfteentwicklung um überfachliche Kompetenzen geht.

Wer kennt es nicht… Die Halbwertzeit von Trainingsinhalten ist meist schon erreicht, noch bevor man dieses in realistischen Rahmenbedingungen zur Anwendung bringen kann. So kommt im Alltag kaum noch etwas davon an, was man im Training als „das könnte ja helfen“ diskutiert hat.

Was aber, wenn das Training selber schon diese realistischen Rahmenbedingugen des Alltags bietet und erlebbar macht? Was wenn man praktisch ausprobieren kann, welche überfachlichen Skills ein Team in der Zusammenarbeit besser macht?

Theorie vergisst man. Erlebnisse und eigene Erkenntnisse brennen sich fest und sind im Alltag abrufbar.

Warum also nicht die Trainerrolle konsequent darauf ausrichten, erlebnisorientierte Lernumgebungen zu schaffen? Räume, in denen Erfahrungen gemacht und nachvollzogen werden können, warum bestimmte Kompetenzen zum Erfolg beitragen und warum andere ehr wirkungslos bleiben.


Ein Team, das in einer Simulation mit realistische Rahmenbedingungen erlebt, wie es durch Zielklarheit, klare Kommunikation und Rollenverteilung erfolgreicher wird, überträgt diese Erkenntnisse fast schon automatisch in den Alltag. Weil das Team selber erlebt hat, was bei seinem Problem hilft. Nicht weil man gehört hat, was laut Input des Trainers helfen könnte.

Das gilt besonders für die Fähigkeiten, die unter Druck zählen: Situationswahrnehmung, Priorisierung, Teamkoordination. Und diese lassen sich nicht durch Vorträge vermitteln – sondern nur durch Erfahrung in einer sicheren Umgebung. – Einer passgenauer Simulation.

Ich kann mir meine Rolle als Trainer kaum noch ohne solche erlebnisorientierte Formate vorstellen.

Erfahre mehr zum interpersonal Skills LAB; ein Simulationstraining mit dem Fokus auf überfällige Kompetenzen.

Weitere Beiträge

Neuster Blogbeitrag

Was braucht „New Learning“?

Mit welcher Einstellung und Haltung Learning-Professionals Rahmenbedingungen für Lernen schaffen sollten ohne sich zu fragen, wie man die Herangehensweise nennt. - Sich also auf die Unterstützung derjenigen zu fokussieren, die Lernen integrieren und im besten Fall gar nicht als eigentliche Aufgabe wahrnehmen, sondern möglichst eigenständig ihr Entwicklungsziel selber definieren, die Zielerreichung beschreiben und Fortschritt nachvollziehen sollten. Es braucht Mut, Vertrauen, Zeit und Spaß als Lernbegleiter aktiv zu sein.