„Kann zu Klarheit führen“: warum Simulationstrainings genau das tun und was das mit Vertrauen zu tun hat…

Hinweisschild: Kann zu Klarheit führen

Ein Warndreieck signalisiert meistens Achtung, Gefahr. Hier steht es für etwas anderes: Für die Chance, im geschützten Rahmen eines Simulationstrainings Klarheit zu gewinnen. Klarheit zu eigenen Kompetenzen, Verhaltensweisen und Fragestellungen rund um Zusammenarbeit im Team und in Führung.

Vertrauen und psychologische Sicherheit im Training sind Grundvoraussetzungen für offene Gespräche und ehrlichen Austausch. Sie bilden letztendlich die Bodenplatte, auf der die Teilnehmenden ihre eigenen Erkenntnisse und Klarheit gewinnen. Und darum sollte es aus meiner Sicht gehen: Erfahren, was in Führung und Zusammenarbeit für einen funktioniert, was nicht und was eher noch einer tieferen Betrachtung bedarf.

Mit (positiven) Erfahrungen im Simulationstraining meine ich nicht, „alles läuft super“, ganz im Gegenteil. Ein „oh, das lief gerade gar nicht gut“ bringt für die eigene Erkenntnis und persönliche Entwicklung einen viel größeren Mehrwert. Nur so erkennen Teilnehmende, was in der nächsten Simulation und vor allem im Alltag anders werden muss/kann.

Mich fasziniert immer wieder, wie schnell Teilnehmende eigene Erkenntnisse machen bzw. entwickeln, wenn sie den Raum dafür bekommen. Wenn dann mein (fachlicher, methodischer) Input gefragt ist, sind wir sofort im Dialog. Sätze wie „…das möchte ich unbedingt ausprobieren, das hatte ich vorher nicht auf dem Schirm…“ oder „…so habe ich das bislang noch nicht gemacht, scheint aber Sinn zu machen…“ zeigen mir: Hier ist Selbstreflexion und der Wille am Werke, sich gezielt weiterzuentwickeln.

Aus dem „Achtung – kann zu Klarheit führen“ wird so ein Mehrwert. Und aus dem Spruch „Klarheit vor Handlung“ eine gelebte Prämisse. Denn gemeinsame Klarheit schafft Berechenbarkeit. Nicht im Sinne von Vorhersehbarkeit, sondern im Sinne von: „Ich kann mich darauf verlassen bzw. einschätzen, wie mein Gegenüber in der Zusammenarbeit reagiert.“ 
Und das macht vieles einfacher. Nicht alles. Aber vieles.

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